DapuStor präsentiert KI-Storage-Lösungen mit Weka und Gigabyte auf der WAIC 2026
Genau an dieser Schnittstelle setzt DapuStor an, wie das Unternehmen auf der WAIC 2026 in Shanghai gezeigt hat, wie StorageNewsletter berichtet.

-Projekt die GPUs zum Stillstand kommen, ist selten die Rechenleistung selbst der Engpass — meistens ist es der Storage. Genau an dieser Schnittstelle setzt DapuStor an, wie das Unternehmen auf der WAIC 2026 in Shanghai gezeigt hat, wie StorageNewsletter berichtet.
Was DapuStor in Shanghai gezeigt hat
Der Anbieter von Enterprise-NVMe-SSDs hat auf der Messe sein aktuelles KI-Storage-Portfolio präsentiert — gemeinsam mit den Ecosystem-Partnern Weka und Gigabyte. Im Mittelpunkt standen drei Einsatzszenarien: KI-Inferenz mit extrem niedriger Latenz, High-Performance-AI-Computing und große KI-Datenspeicher. DapuStor adressiert damit genau die Speicherprofile, die in modernen KI-Architekturen nebeneinander laufen.
Das bedeutet für die Praxis
Für Administratoren, die GPU-Cluster planen oder tuningen, ist die entscheidende Frage: Welche Speicherklasse bedient welchen Workload? DapuStor zeigt zwei konkrete Konstellationen. In Kombination mit Weka sollen Enterprise-SSDs und die KI-Datenplattform Datentransfer, Skalierbarkeit und die Anbindung moderner KI-Infrastrukturen beschleunigen. Gemeinsam mit Gigabyte unterstützen die H5-TLC-SSDs Server-Plattformen wie den G493 GPU Server und sollen Bandbreite, Durchsatz und Reaktionszeit liefern, die heutige KI-Workloads tatsächlich benötigen.
Worauf IT-Verantwortliche jetzt achten sollten
Wer aktuell ein KI-Projekt skaliert, sollte sich nicht von Marketing-Folien blenden lassen, sondern prüfen, ob der gewählte SSD-Typ zum jeweiligen Workload passt — Inferenz, Training und Large-Scale-Storage stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an Latenz, IOPS und Kapazität. Solange keine unabhängigen Benchmarks vorliegen, sind die genannten Bandbreiten- und Throughput-Versprechen als Richtwert zu verstehen, nicht als Garantie. Spannend bleibt, wie sich die H5-TLC-Serie in realen Cluster-Setups im Vergleich zu etablierten Enterprise-SSDs schlägt — das lässt sich erst in konkreten Testumgebungen verlässlich beurteilen.