OWC präsentiert auf der IBC 2026 neue Leistungs-Upgrades für Jellyfish-Speichersysteme
Other World Computing (OWC) hat auf der IBC 2026 in Amsterdam angekündigt, seine NAS-Plattform Jellyfish in mehreren Punkten deutlich auszubauen.

Wie StorageNewsletter berichtet, stehen ab sofort das überarbeitete Verwaltungstool Jellyfish Manager 3.2 sowie eine Ultra-High-Speed-SMB-Variante für das mobile System Nomad bereit; die automatische Einrichtung Connect 4 und der Media Manager 3.2 sollen im vierten Quartal 2026 folgen. Für Teams, die mit hochauflösendem Videomaterial arbeiten, ändert sich damit konkret, wie schnell und wie reibungsarm der Datentransfer zwischen Workstation und Storage im Alltag läuft – ein Punkt, der in Support-Tickets erfahrungsgemäß immer wieder für Frust sorgt.
Was OWC konkret ankündigt
Die Preview umfasst vier Bausteine, die ineinandergreifen. Jellyfish Connect 4 soll das automatische Anbinden und Wiederverbinden von Mac- und PC-Arbeitsplätzen während laufender Produktionen spürbar vereinfachen – genau jene Situation, in der Mitarbeiter zwischen Schnittplätzen wechseln und das NAS partout nicht in der gewohnten Geschwindigkeit erscheinen will. Jellyfish Manager 3.2 bündelt Konfiguration, Benutzerverwaltung, Netzwerk und Systemzustand in einer zentralen Oberfläche. Der neue Media Manager 3.2 adressiert die typische Suche nach dem richtigen Clip im wachsenden Bestand: Browse-, Such- und Vorschaufunktionen sollen das Auffinden und Bereitstellen von Material für den Schnitt beschleunigen. Für rechenintensive Workflows kombiniert OWC ATTO SmartNICs und ThunderLink-Adapter, darunter eine speziell gekühlte Dual-25GbE-NIC im Nomad, um SMB-Ingest und -Playback von einer einzelnen Workstation aus auf ein neues Niveau zu heben.
Larry O'Connor, Gründer und CEO von OWC, bringt es auf den Punkt: „These Jellyfish enhancements are about getting technology out of the way – making it faster and easier to connect, find and move media where it needs to go." Genau dieses „aus dem Weg räumen" entspricht dem, was wir bei Problemen aus der Praxis immer wieder hören: weniger Zeit für Storage-Administration, mehr Zeit für die eigentliche kreative Arbeit.
Was sich für Admins konkret ändert
Das bedeutet für die Praxis: Manager 3.2 und die SMB-Hochgeschwindigkeitsoption für Nomad sind ab heute allgemein verfügbar, Connect 4 und Media Manager 3.2 folgen im Q4 2026. Wer bereits eine Jellyfish-Installation betreibt, sollte zeitnah prüfen, ob das eigene Wartungsfenster mit dem Rollout der beiden Q4-Updates zusammenfällt – ein vorgezogener Update-Slot erspart spätere Stresssituationen, wenn parallel zum Versionssprung neue Projekte anlaufen. Bei der Umstellung auf den Ultra-High-Speed-SMB-Pfad lohnt der Blick auf die Verkabelung und die Switch-Ports: Eine Dual-25GbE-Auslastung am Nomad bringt nur dann messbar etwas, wenn Backbone und Endgeräte mithalten, und genau dort entstehen erfahrungsgemäß die Flaschenhälse, die beim Kunden als „der Storage ist zu langsam" gemeldet werden. Schließlich lohnt sich ein kurzer Blick auf die Berechtigungsstruktur im neuen Manager: Wenn die zentrale Oberfläche tatsächlich konsequent genutzt wird, sollte das bisher verstreute Nebeneinander von lokalen Admin-Konten und NAS-Berechtigungen aufgelöst werden, damit Connect 4 seine Stärke – das schnelle, reibungslose Wiederanbinden – überhaupt ausspielen kann. So wird aus dem angekündigten Komfortgewinn im Alltag tatsächlich ein messbarer Unterschied.