QNAP als führender Anbieter für Software-Defined Storage im CRN-Ranking 2026 ausgezeichnet
QNAP in der CRN Storage 100 2026 gelistet: Was die Auszeichnung für IT-Verantwortliche konkret bedeutet…

Nach Angaben des Branchenmagazins CRN, einer Marke von The Channel Company, wurde QNAP Systems in das aktuelle Storage 100 Ranking 2026 aufgenommen – konkret in die Kategorie „Top 50 Software-Defined Storage Vendors". Wer aktuell ein NAS-Projekt plant oder eine Bestandslandschaft mit gemischten Storage-Boxen bewertet, sollte diese Einordnung nicht als klassische Pressemeldung abtun, sondern als Hinweis auf eine Plattformstrategie, die klassische NAS-Architektur, hybride Cloud und Edge AI zusammenführt.
Warum das CRN-Ranking in der Beschaffungspraxis mehr Gewicht hat als ein Marketing-Label
CRN bewertet seit Jahren Storage-Hersteller danach, wie gut sie technologische Innovation, strategische Partnerschaften und ihren Channel-Auftritt verbinden. Die Aufnahme in die Top 50 der Software-Defined Storage Vendors ist also kein Einzelprodukt-Test, sondern eine Einschätzung der gesamten Plattformstrategie. In der Praxis zeigt sich das daran, dass sich QNAP-Lösungen zunehmend nicht mehr über die reine Kapazität verkaufen, sondern über die Fähigkeit, hybride Cloud-Anbindungen, Zero-Trust-Sicherheitsmodelle und Edge-AI-Workloads auf derselben Hardware zu konsolidieren. „Die Auszeichnung unter den Top 50 ist ein Beleg für unser unermüdliches Engagement für technologische Exzellenz und den Erfolg unserer Partner", sagt Meiji Chang, Chairman of the Board bei QNAP. Für Administratoren bedeutet das bei der nächsten Beschaffung: weniger isolierte NAS-Boxen, mehr Bausteine, die sich in eine bestehende IT-Infrastruktur einfügen lassen.
Was „Software-Defined Storage" konkret für den Support-Alltag ändert
Hinter dem Schlagwort steckt ein konkreter Vorteil, der sich im Support-Ticket niederschlägt: Storage-Funktionen wie Snapshots, Replikation, Tiering oder Verschlüsselung werden nicht mehr in proprietärer Firmware versteckt, sondern über das QNAP-Betriebssystem als orchestrierbare Dienste bereitgestellt. Das bedeutet für die Praxis, dass sich Standardaufgaben – etwa das automatische Verschieben kalter Daten auf eine zweite Kapazitätsebene oder das Rollback eines versehentlich gelöschten Freigabeordners – über dieselbe Konsole erledigen lassen, die auch Snapshots und Cloud-Sync verwaltet. Auch die Integration von Zero-Trust-Sicherheitsmaßnahmen direkt im NAS-Betriebssystem gehört in diesen Kontext: Anstatt ein zusätzliches Sicherheits-Gateway daneben zu stellen, sollen Zugriffsregeln, Authentifizierung und Härtung bereits auf Speicherebene greifen.
Worauf IT-Verantwortliche bei QNAP jetzt konkret achten sollten
Wer QNAP im Bestand hat oder neu beschafft, sollte die Auszeichnung zum Anlass nehmen, drei Punkte im laufenden Betrieb zu prüfen. Erstens: Welche QNAP-Betriebssystemversion ist im Einsatz, und sind die Zero-Trust- und Snapshot-Funktionen aktiviert oder nur in der Standardeinstellung deaktiviert? Zweitens: Lassen sich hybride Cloud-Tiers so konfigurieren, dass die lokalen Volumes entlastet werden, ohne die Recovery-Zeit für kritische Daten zu verlängern? Drittens: Steht Edge AI – etwa für die Vor-Ort-Auswertung von Kameradaten – überhaupt auf der Roadmap, oder ist die Hardware schlicht überdimensioniert? Eine Auszeichnung wie die CRN-Aufnahme ist kein Grund, die Beschaffung zu beschleunigen, aber ein guter Zeitpunkt, die bestehende Konfiguration gegen die aktuelle Plattformstrategie zu spiegeln.