Aussichtsplattform View Boston Eintritt: Buchung und Planung
Die Aussichtsplattform View Boston sitzt auf den obersten drei Etagen des Prudential Tower – im 50., 51. und 52. Stock, auf rund 228 Metern Höhe.

Wer in der Stadt einen 360-Grad-Blick über Boston, den Charles River und den Hafen sucht, kommt an diesem Bauwerk in der Back Bay kaum vorbei. Seit der Neueröffnung 2023 hat die Anlage den früheren Skywalk ersetzt und gehört zu den wenigen überdachten Aussichtspunkten in Neuengland, die Innen- und Außenbereiche miteinander verbinden.
Tickets und Preise
Aussichtsplattform View Boston
I
Sparen
Offizielle Kasse und Online-Kauf
- Erwachsene 48 USD
48 USD
Offizielle WebsiteII
Eintrittskarte
Eintrittskarte · 1,5 Stunden
Diese Eintrittskarte umfasst einen 1,5-stündigen Zugang zu einer 360°-Aussichtsplattform auf drei Etagen.
33.71 USD
Online buchenDas Entscheidende ist dabei nicht allein die Höhe. View Boston verteilt Aussicht, Gastronomie und interaktive Ausstellungen auf drei Ebenen. Wer nur zum Fenster geht, ein paar Fotos macht und wieder nach unten fährt, nutzt deshalb nur einen Teil dessen, was im Eintritt enthalten ist. Wer dagegen die Etagen in der richtigen Reihenfolge erkundet, kann aus einem kurzen Fotostopp einen vollständigen Besuch von ein bis zwei Stunden machen.
Bevor Sie View Boston Tickets buchen, sollten Sie die Mechanik der Anlage kennen. Der Eintritt ist an ein Zeitfenster gebunden, die Verfügbarkeit verändert sich je nach Tageszeit und Saison, und nicht jede Ticketvariante passt zu jedem Besuchsplan. Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur, wie viel der Eintritt kostet. Sie lautet: Wie viel Zeit möchten Sie oben verbringen, und welchen Teil der Anlage wollen Sie tatsächlich nutzen?
Bei View Boston ist das Zeitfenster wichtiger als ein vermeintlicher Rabatt. Wer zu spät kommt oder zu knapp plant, verliert mehr als nur ein paar Minuten.
Die Architektur der Aussicht: Was Sie auf den drei Etagen erwartet
View Boston erstreckt sich über rund 59.000 Quadratfuß Fläche im oberen Bereich des Prudential Tower. Die drei Ebenen haben klar voneinander getrennte Funktionen. Das ist praktisch, kann aber auch zu einem hektischen Besuch führen, wenn Sie die Etagen nur der Reihe nach abhaken und für die einzelnen Bereiche keine Zeit einplanen.
52. Stock: wettergeschützte Aussicht
Der 52. Stock ist das Indoor Observatory, also die vollständig überdachte Aussichtsebene mit Glasfronten auf allen vier Seiten. Von hier aus reicht der Blick über die Back Bay, den Charles River, das Stadtzentrum und bei guter Sicht bis in Richtung Hafen. Die Höhe macht die Perspektive besonders weitläufig: Straßen und Plätze liegen deutlich unterhalb der Besucher, während die markanten Gebäude der Innenstadt in einem neuen Verhältnis zueinander erscheinen.
Die Ebene ist wettergeschützt und deshalb auch bei Regen, Schnee oder großer Hitze nutzbar. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Aussicht bei jeder Wetterlage gleich gut ist. Nasse Scheiben, Dunst oder tiefhängende Wolken können die Fernsicht deutlich einschränken. Für den Aufenthalt selbst bleibt der Bereich aber eine verlässliche Option, während der Außenbereich auf der 51. Etage von den Bedingungen abhängt.
Gerade im Hochsommer und an Tagen mit schlechtem Wetter zieht das Indoor Observatory viele Besucher an. Wer in Ruhe fotografieren möchte, sollte deshalb nicht automatisch die Mitte des Tages wählen. Frühere Zeitfenster sind häufig angenehmer, während die Stunden vor Sonnenuntergang besonders gefragt sein können.
51. Stock: Cloud Terrace und Stratus
Eine Etage darunter liegt die Cloud Terrace, der Außenbereich von View Boston. Dazu gehört die Bar Stratus. Die Terrasse bringt die Besucher näher an die Atmosphäre der Stadt: Wind, Temperatur und Geräusche sind hier unmittelbar spürbar, während sich das Panorama über die Brüstung und die offene Konstruktion anders präsentiert als hinter einer Glasfront.
Der Außenbereich ist naturgemäß stärker vom Wetter abhängig. Bei Wind, niedrigen Temperaturen oder Niederschlag kann der Aufenthalt weniger komfortabel sein oder eingeschränkt werden. Die wettergeschützte Aussicht im 52. Stock bleibt davon unberührt. Wer hauptsächlich wegen der Terrasse bucht, sollte den Wetterbericht daher ernst nehmen und nicht allein auf ein schönes Bild in der Vorhersage vertrauen.
Die Cloud Terrace ist besonders rund um den Sonnenuntergang interessant. Dann lässt sich der Wechsel vom Tageslicht zur beleuchteten Skyline in einem Besuch erleben. Gleichzeitig sind diese Zeitfenster meist stärker nachgefragt. Wer diesen Moment einplanen möchte, sollte nicht erst am selben Tag nach verfügbaren View-Boston-Tickets suchen.
50. Stock: interaktive Ausstellungen
Im 50. Stock liegen die interaktiven Installationen. Dazu gehören das 3D-Stadtmodell „Boston 365“, der Ausstellungsbereich „Explore Boston“ und das 270-Grad-Kino „Open Doors“. Dieser Bereich ist vollständig für den Aufenthalt im Innenraum konzipiert und bleibt grundsätzlich auch bei Regen, Schnee oder großer Hitze nutzbar.
Das ist für die Besuchsplanung wichtig: Bei ungünstigem Wetter fällt nicht die gesamte Anlage auf eine reine Aussichtsebene zurück. Sie können die interaktiven Angebote im 50. Stock ebenso nutzen wie das Indoor Observatory im 52. Stock. Lediglich die Cloud Terrace ist stärker von den Außenbedingungen abhängig.
Die empfohlene Besuchsdauer liegt je nach Interesse zwischen etwa einer und zweieinhalb Stunden. Wer nur das Panorama sehen möchte, kann deutlich schneller durch die Anlage gehen. Für das komplette interaktive Programm sollten Sie dagegen ausreichend Zeit reservieren. Ein Zeitfenster von wenigen Minuten ist dafür nicht sinnvoll, selbst wenn der Einlass selbst zügig funktioniert.
Ticketoptionen und Preisstruktur für den Prudential Tower
View Boston bietet im Wesentlichen drei Tariflinien. Die genaue Verfügbarkeit und die aktuellen Beträge können sich je nach Wochentag, Saison und Auslastung verändern. Deshalb ist es sinnvoll, die Preise im Buchungsdialog zu prüfen, statt sich auf einen pauschalen Betrag aus älteren Reiseinformationen zu verlassen.
| Tariflinie | Was enthalten ist | Sinnvoll für |
|---|---|---|
| Standard-Tagesticket | Zugang zu den drei Etagen und den interaktiven Ausstellungen | Besucher mit festem Tagesplan, die Aussicht und Ausstellungen nutzen möchten |
| „Sips & Sights Experience“ | Standardeintritt plus ein Getränk auf der Cloud Terrace | Besucher, die gezielt Zeit auf der Terrasse verbringen möchten |
| Kombi-Paket über CityPASS | View Boston zusammen mit weiteren Attraktionen | Reisende, die mehrere teilnehmende Sehenswürdigkeiten besuchen |
Das Standardticket ist für die meisten Besucher die unkomplizierteste Variante. Es deckt den eigentlichen Kern des Besuchs ab: die Aussichtsebenen und die interaktiven Bereiche. Wer zum ersten Mal in Boston ist, sollte nicht unterschätzen, wie viel Zeit allein im 50. Stock vergehen kann. Das Ticket ist daher nicht bloß ein Zugang zu einem Aussichtspunkt, sondern zu einer Kombination aus Panorama und Ausstellung.
Das Upgrade „Sips & Sights“ ist vor allem dann interessant, wenn die Cloud Terrace tatsächlich Teil des Plans ist. Wer ohnehin ein Getränk auf der Terrasse bestellen möchte und bei passendem Wetter kommt, kann den Aufpreis gegen den regulären Getränkepreis rechnen. Wer keinen Alkohol trinkt, die Terrasse wegen des Wetters wahrscheinlich auslässt oder nur kurz für Fotos nach oben möchte, braucht diese Option dagegen nicht zwingend.
Beim CityPASS hängt die Rechnung vom übrigen Reiseprogramm ab. Das Kombi-Paket ist nicht automatisch günstiger, nur weil mehrere Attraktionen darin enthalten sind. Es lohnt sich vor allem für Reisende, die ohnehin mehrere der enthaltenen Stationen besuchen. Wenn View Boston der einzige feste Programmpunkt ist, bleibt das einzelne Standardticket meist die übersichtlichere Lösung.
View Boston Preise und Nebenkosten
Die View Boston Preise können abhängig von Termin und Verfügbarkeit variieren. Zusätzlich kann bei der Online-Buchung eine Buchungsgebühr pro Ticket anfallen. Bei mehreren Personen wird diese Gebühr entsprechend mehrfach berechnet. Das ist kein großer Posten im Vergleich zum gesamten Boston-Aufenthalt, kann bei einer Gruppe aber den Unterschied zwischen zwei scheinbar ähnlichen Buchungswegen ausmachen.
Die Tageskasse wirkt auf den ersten Blick flexibler, ist aber nicht automatisch die bessere Wahl. Beliebte Zeitfenster können bereits vergeben sein, und spontane Besucher müssen damit rechnen, auf einen späteren Einlass auszuweichen. Wer nur einen bestimmten Abend in der Back Bay zur Verfügung hat, sollte nicht darauf setzen, dass an der Kasse genau dann noch Plätze frei sind.
Eine nüchterne Rechnung hilft mehr als der Blick auf ein einzelnes Preisschild:
- Möchten Sie nur kurz die Aussicht sehen, ist das Standardticket ausreichend.
- Möchten Sie die interaktiven Ausstellungen in Ruhe erkunden, sollten Sie vor allem ein passendes Zeitfenster wählen.
- Möchten Sie auf der Cloud Terrace ein Getränk genießen, kann das Upgrade sinnvoll sein.
- Besuchen Sie mehrere Attraktionen in Boston, sollten Sie den CityPASS gegen die Summe der Einzeltickets rechnen.
- Reisen Sie mit mehreren Personen, sollten Sie die zusätzlichen Buchungsgebühren in den Gesamtpreis einbeziehen.
Online-Buchung und wichtige Hinweise zur Reservierung
View Boston arbeitet mit einem zeitgebundenen Einlass. Bei der Buchung wählen Sie ein Zeitfenster, in dem Sie eintreffen sollen. Das ist keine formale Nebensache: Gerade bei einem eng geplanten Boston-Aufenthalt kann ein verpasstes Zeitfenster den restlichen Tagesplan durcheinanderbringen.
Die View Boston Online-Reservierung ist über die offizielle Website möglich. Daneben bieten autorisierte Drittanbieter Eintrittskarten an. Die wesentlichen Bestandteile bleiben gleich – Termin, Zugang zu den Etagen und die jeweiligen Ticketbedingungen –, die Unterschiede liegen vor allem bei Stornierung, Umbuchung und Zahlungsabwicklung.
Wer mit einem festen Reiseplan unterwegs ist, kann die offizielle Buchung bevorzugen. Wer dagegen wetterabhängig plant oder noch nicht weiß, wie sich der Tag entwickelt, sollte die Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen genau lesen. Eine flexible Option ist nur dann ein Vorteil, wenn sie tatsächlich flexibler ist und die Bedingungen zum eigenen Reiseplan passen.
Für die Reservierung sind einige Punkte besonders relevant:
1. Nicht nur den Einlass, sondern den gesamten Aufenthalt planen.
Das Zeitfenster bezeichnet den Beginn des Besuchs, nicht die Dauer, die Sie oben verbringen müssen. Wer Aussicht, Ausstellung und Terrasse kombinieren möchte, sollte danach noch genügend Spielraum haben.
2. Den Termin nicht zu knapp an andere Programmpunkte legen.
Die Fahrt durch Boston, Wartezeiten am Eingang und die Orientierung im Prudential Center lassen sich nicht immer exakt kalkulieren. Ein Anschlussprogramm direkt nach dem Besuch kann dadurch unnötig stressig werden.
3. Die Bedingungen für verspätete Ankunft prüfen.
Wer erst nach Ablauf des gebuchten Zeitfensters eintrifft, kann nicht selbstverständlich mit einem späteren Zugang rechnen. Die jeweils geltenden Bedingungen sollten deshalb vor dem Kauf gelesen werden.
4. Bei der Buchung auf die richtige Personenzahl achten.
Nachträgliche Änderungen sind nicht immer so unkompliziert wie ein zusätzlicher Kauf. Besonders bei stark nachgefragten Abendterminen kann es schwierig sein, mehrere Plätze nebeneinander zu bekommen.
5. Den Wetterfaktor nur für die Terrasse einplanen.
Regen oder Hitze machen den Besuch nicht grundsätzlich unbrauchbar. Das Indoor Observatory und die interaktiven Ausstellungen bleiben nutzbar; betroffen ist vor allem der Komfort des Außenbereichs.
Ein Ticket gilt grundsätzlich für einen einmaligen Einlass. Wer die Anlage zwischenzeitlich verlässt, sollte nicht davon ausgehen, später ohne Weiteres wieder eingelassen zu werden. Essen oder Einkaufen im Prudential Center lässt sich deshalb besser vor dem Besuch oder nach dem vollständigen Rundgang einplanen.
Planen Sie für Aussicht, Ausstellungen und einen möglichen Aufenthalt auf der Terrasse mindestens anderthalb Stunden ein. Das ist kein Pflichtprogramm, verhindert aber, dass Sie für einen langen Besuch bezahlen und nur den schnellsten Rundgang schaffen.
Anreise und logistische Tipps für einen reibungslosen Besuch
Die Adresse lautet 800 Boylston Street, Boston, MA 02199. Der Zugang erfolgt über das Prudential Center. Der Eingang zur Aussichtsplattform liegt in der Nähe des Center Courts der Mall. Wer zum ersten Mal dort ist, sollte ein paar Minuten für die Orientierung im Gebäudekomplex einplanen und nicht nur die reine Fahrzeit bis zur Adresse rechnen.
Mit der MBTA
Die Green Line mit der Haltestelle Prudential Station ist für viele Besucher die naheliegendste Verbindung. Je nach Ausgangspunkt gelangen Sie direkt oder mit überschaubarem Umstieg in die Nähe des Prudential Tower. Auch Back Bay Station ist eine wichtige Option. Von dort aus lässt sich das Prudential Center zu Fuß erreichen; außerdem bestehen Anschlüsse an die Orange Line und den Commuter Rail.
Welche Station günstiger ist, hängt von Ihrer Startposition und dem aktuellen Betriebsablauf ab. Für die letzten Meter sollten Sie nicht nur die Entfernung auf der Karte betrachten. Bahnhöfe in Boston können mehrere Ausgänge haben, und innerhalb größerer Gebäudekomplexe ist der schnellste Weg nicht immer sofort erkennbar.
Vom Flughafen Logan
Wer am Flughafen Logan landet und den öffentlichen Verkehr nutzt, kann mit der Silver Line SL1 in Richtung South Station fahren. Von dort geht es mit der Red Line weiter; je nach gewählter Verbindung und Zielstation kann anschließend ein Umstieg auf die Orange Line oder eine andere passende Verbindung erforderlich sein.
Eine weitere Möglichkeit führt vom Flughafen über die Blue Line und anschließend über die Green Line in Richtung Prudential Station. Welche Variante günstiger ist, hängt von Wartezeiten, Betriebszustand, Gepäck und dem konkreten Ziel im Prudential Center ab.
Eine feste Fahrzeit vom Logan Airport bis Back Bay lässt sich deshalb nicht seriös angeben. Allein die Fahrt mit der Silver Line nach South Station nimmt Zeit in Anspruch; dazu kommen Wartezeiten, der Weg zwischen den Bahnsteigen, der Umstieg und die anschließende Fahrt. Rechnen Sie mit einem variablen Zeitbedarf und planen Sie einen deutlichen Puffer ein, besonders wenn bereits ein View-Boston-Zeitfenster gebucht ist. Eine Verbindung, die auf dem Linienplan kurz aussieht, kann sich durch den tatsächlichen Takt und die Wege im Bahnhof spürbar verlängern.
Bei zwei oder mehr Reisenden kann ein Taxi oder Rideshare ab dem Terminal ebenfalls interessant sein, weil sich die Kosten teilen lassen. Das gilt besonders bei viel Gepäck oder wenn ein knappes Zeitfenster eingehalten werden muss. Gleichzeitig bleibt der Straßenverkehr in Boston schwer vorherzusagen. Eine Autofahrt ist daher nicht automatisch schneller als die Bahn.
Mit dem Auto
Die Prudential Center Garage steht Besuchern zur Verfügung. Die Parkgebühren sollten Sie allerdings in die Gesamtrechnung einbeziehen. Eine mögliche Vergünstigung über den View-Boston-Schalter oder eine Kombination aus Eintritts- und Parkticket kann den Aufwand reduzieren, ist aber nicht für jede Buchung automatisch verfügbar.
Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte vor der Abfahrt prüfen:
- ob die Garage zum geplanten Zeitpunkt erreichbar ist,
- wie viel Zeit die Zufahrt und die Suche nach einem Stellplatz beanspruchen können,
- ob eine Parkvergünstigung für den konkreten Eintritt gilt,
- und wie viel zusätzlicher Puffer bis zum gebuchten Zeitfenster nötig ist.
Für viele Besucher bleibt der öffentliche Verkehr die einfachere Lösung. Der Prudential Tower liegt in einem dicht erschlossenen Teil der Back Bay; einen Parkplatz zu suchen, kann mehr Zeit und Geld kosten, als die eigentliche Fahrt spart.
Interaktive Highlights: Boston 365 und die Cloud Terrace
Die Aussicht im 52. Stock ist der sichtbarste Teil des Angebots, aber nicht unbedingt der Grund, der den Eintritt am besten rechtfertigt. Wer View Boston nur als Fotopunkt behandelt, verpasst die Ausstellungen im 50. Stock. Dort liegt der Teil des Besuchs, der sich von einer klassischen Dachterrasse oder Hotelbar unterscheidet.
Boston 365
„Boston 365“ ist ein 3D-Stadtmodell, das Boston in unterschiedlichen Jahreszeiten, Tageszeiten und Lichtstimmungen zeigt. Über Bildschirme lassen sich einzelne Punkte der Stadt erkunden. Das Modell hilft dabei, die räumlichen Beziehungen zwischen Back Bay, Downtown, dem Charles River und dem Hafen besser zu verstehen.
Für Besucher, die sich für Stadtentwicklung, Architektur oder die Geschichte einzelner Viertel interessieren, kann dieser Bereich deutlich mehr Zeit binden als zunächst erwartet. Wer nur einen schnellen Überblick sucht, kommt dagegen auch mit einem kürzeren Aufenthalt aus. Die Stärke liegt nicht darin, dass das Modell besonders spektakulär aussieht, sondern darin, dass es die Stadt aus der Vogelperspektive lesbarer macht.
Explore Boston
„Explore Boston“ verbindet Touchscreens und Exponate zur Geschichte der Stadt. Die Inhalte sind in kurze, interaktive Einheiten gegliedert und lassen sich deshalb auch dann nutzen, wenn Sie nicht jede Station ausführlich lesen möchten.
Für Erstbesucher ist dieser Bereich besonders hilfreich, weil die Aussicht anschließend nicht nur aus einzelnen Gebäuden besteht. Wer vorher nicht weiß, welche Viertel oder Bauwerke zu sehen sind, kann die Perspektive hier mit etwas Kontext verbinden. Das ersetzt keinen Museumsbesuch, erfüllt aber eine andere Funktion: Die Stadt unter Ihnen wird räumlich und historisch verständlicher.
Open Doors
„Open Doors“ ist ein 270-Grad-Kino mit Aufnahmen aus ungewöhnlichen Perspektiven. Gezeigt werden unter anderem Skyline-Ansichten, Dachterrassen und Luftaufnahmen. Der Film ist relativ kurz und lässt sich gut in den Rundgang integrieren.
Der Mehrwert gegenüber einem reinen Aussichtspunkt liegt in der Perspektive. Auf der Plattform sehen Sie Boston aus Ihrem eigenen Standpunkt; im Kino wechselt dieser Standpunkt. Das ist kein Grund, allein dafür ein Ticket zu kaufen, ergänzt den Besuch aber sinnvoll.
Cloud Terrace und Stratus
Die Cloud Terrace im 51. Stock ist der Bereich, der am stärksten vom Wetter abhängt. Bei angenehmen Temperaturen und wenig Wind kann sie den Besuch deutlich aufwerten. Bei starkem Wind, Kälte oder Regen bleibt die Aussicht im 52. Stock die verlässlichere Wahl, während die interaktiven Ausstellungen im 50. Stock weiterhin genutzt werden können.
Wer das „Sips & Sights“-Upgrade bucht, sollte deshalb nicht nur auf die Aussicht, sondern auch auf die geplante Aufenthaltsdauer achten. Ein Getränk auf der Terrasse lohnt sich eher, wenn Sie dort bewusst Zeit verbringen möchten. Für einen kurzen Rundgang durch die Anlage ist der Aufpreis weniger zwingend.
View Boston Öffnungszeiten und strategische Slot-Wahl
View Boston ist täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet; der letzte Einlass liegt in der Regel bei 21:00 Uhr. Einzelne Angaben können je nach Tag abweichen. Wer den letzten möglichen Slot wählen möchte, sollte die am Buchungstag angezeigten Zeiten prüfen und nicht allein mit allgemeinen Öffnungszeiten planen.
Die Tageszeit verändert den Charakter des Besuchs:
- Vormittags ist die Anlage häufig ruhiger. Das ist für Familien, Fotografie und einen konzentrierten Besuch der interaktiven Ausstellungen angenehm.
- Am Nachmittag lässt sich View Boston gut in einen Rundgang durch Back Bay integrieren. Gleichzeitig kann die Besucherzahl höher sein.
- Vor Sonnenuntergang erhalten Sie den Wechsel vom Tageslicht zur beleuchteten Skyline. Diese Zeitfenster sind jedoch besonders gefragt und sollten früh reserviert werden.
- Später am Abend steht das Stadtlicht im Vordergrund. Die Außenbedingungen können dann weniger angenehm sein, während das Indoor Observatory unabhängig vom Wind genutzt werden kann.
Die beste Uhrzeit hängt damit weniger von einer allgemeinen Empfehlung als vom Zweck des Besuchs ab. Wer Ruhe und gute Bedingungen für die Ausstellungen sucht, fährt mit einem früheren Termin oft besser. Wer das Panorama bei wechselndem Licht sehen möchte, sollte einen Slot vor Sonnenuntergang wählen und ausreichend Zeit oben einplanen.
Fazit: Lohnt sich der Eintritt?
View Boston ist weder ein Pflichtprogramm für jeden Boston-Besucher noch ein beliebiger Aussichtspunkt ohne eigenen Charakter. Die Anlage verbindet den Blick vom Prudential Tower mit interaktiven Ausstellungen und einem Außenbereich. Genau diese Mischung macht den Besuch interessant – vorausgesetzt, Sie planen nicht nur zehn Minuten für ein Foto ein.
Für Erstbesucher ist das Standardticket die naheliegende Wahl. Reservieren Sie ein Zeitfenster, das nicht unmittelbar an einen Flug, eine Führung oder einen Restauranttermin anschließt, und rechnen Sie bei der Anreise mit Warte- und Umsteigezeiten. Vom Logan Airport nach Back Bay oder zum Prudential Center kann die Fahrt je nach Verbindung deutlich länger dauern, als es ein einzelner Linienabschnitt vermuten lässt.
Die praktischste Reihenfolge sieht so aus: Eintritt online reservieren, einen großzügigen Zeitpuffer einplanen, mit der MBTA oder einer passenden Fahrgelegenheit zum Prudential Center kommen, zuerst die interaktiven Bereiche im 50. Stock erkunden und anschließend die Aussichtsebenen besuchen. Ob das Upgrade für die Cloud Terrace sinnvoll ist, entscheidet sich dann anhand von Wetter, Aufenthaltsdauer und persönlichem Interesse.
Wer diese Punkte berücksichtigt, bekommt bei View Boston mehr als einen kurzen Blick über die Dächer der Stadt. Sie sehen Boston aus geschützter Höhe, können die Perspektive im Außenbereich verändern und erhalten im 50. Stock den Kontext, der aus einem Panorama einen tatsächlichen Stadtrundgang macht.
Praktische Hinweise
Währung: USD
Verkehr: rechts
Notrufnummer: 911